Entwicklung der Genossenschaft

1987
Die KAB Schweiz (Katholische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer Bewegung der Schweiz) startet an ihrer Delegiertenversammlung eine Aktion „Selbstbestimmtes Wohnen“ und ruft ihre Kantonalverbände auf, Aktionsgruppen und Genossenschaften für dieses Ziel zu gründen.

 

1991
Die Delegierten der KAB des Kantons Luzern gründen an ihrer jährlichen DV im Pfarreiheim St. Karl in Luzern die „KAB WRG" und wählen mit Heidi Koch-Amberg, Hildisrieden, ihre erste Präsidentin.

 

1991-1994
Ein sehr aktiver Vorstand informiert im ganzen Kanton die Sektionen der KAB und ihr nahe stehende Organisationen mit dem Ziel, Genossenschafter anzuwerben und so das Anteilscheinkapital anzuhäufen, damit bei guter Gelegenheit eine erste Liegenschaft gekauft werden kann.

 

1994
Das erste Etappenziel ist erreicht: an der Grosshaslistrasse 8 in Kriens kann das erste Mehrfamilienhaus erworben werden.

 

1996
Die gute Gelegenheit, das Nachbarhaus in Kriens, Grosshaslistrasse 10, aufkaufen zu können, wird vom Vorstand genutzt.

 

1997
WRG-Präsidentin Heidi Koch-Amberg tritt zurück und die Genossenschafter wählen an der Generlversammlung Martin Schwegler, ein Rechtsanwalt aus Menznau zu ihrem neuen Präsidenten.

Im gleichen Jahr erweitert die WRG ihr Angebot an Mietwohnungen mit dem Kauf der Liegenschaften Diebold-Schillingstrasse 29 und 31 in Luzern.

 

2000
Der Vorstand beschliesst einen weiteren Hauskauf im Luzerner Würzenbachquartier. Ende Jahr unterschrieben Verwalter Karl Faller und Präsident Martin Schwegler den Kaufvertrag für das 9-Familienhaus an der Schädrütistrasse 44.

 

2002
In diesem Jahr wird die Genossenschaft ausserst grosszügig beschenkt.
Verwalter Karl Faller und seine Frau Rita Faller-Buser überschreiben ihr Einfamilienhaus an der Spitalstrasse 63 in Luzern und das Jugendstil- Mehrfamilienhaus mit dem reussseitig angebauten Gewerbegebäude an der St. Karli-Strasse 41, ebenfalls in Luzern bereits zu Lebzeiten als Geschenk an die WRG.

 

2004
Die Genossenschaft wächst weiter. In Hochdorf werden an der Sagenbachstrasse die Liegenschaften Nummer 21 und 23 sowie an der Bellevuestrasse die Häuser Nummer 32 und 34 von der Erbengemeinschaft Odoni übernommen. Mit diesem Kauf erweitert die Genossenschaft ihr Angebot an Mietwohnungen auf einen Schlag um 27 Einheiten. Gleichzeitig gelingt es ihr so, endlich auch ausserhalb von Stadt Luzern und Agglomeration Fuss zu fassen.

 

2005
Der langjährige Verwalter, Förderer und Gönner der WRG, Karl Faller, tritt altershalber auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand zurück. Die Verwaltung der Liegenschaften wurde bereits Monate zuvor sukzessive an den Architekten Mario Späti, Luzern übertragen.

Im Oktober enden nach rund zwei Jahren (mit Unterbrüchen) die Kaufverhandlungen für das Mehrfamilienhaus an der Alpenstrasse 21 in Hochdorf zu Gunsten der WRG. Damit erweitert sich das Wohnungsangebot der Genossenschaft in Hochdorf um weitere 6 Wohnungen.

 

2006
Das Mehrfamilienhauses an der Surenweidstrasse in Oberkirch kann am 1. Juli käuflich erworben werden.

 

2011
Die beiden Mitglieder des Gründungsvorstandes Alois Bossart (Vizepräsident) und Franz Meyer (Finanzchef) treten nach 20jähriger erfolgreicher Tätigkeit aus dem Vorstand zurück. Sie werden durch die beiden René Meier, Jurist und Berufsoffizier aus Rothenburg, und Roger Meyer, Leiter Valiant Ruswil, aus Wolhusen, ersetzt.

 

2012
Die Liegenschaften im Schächli 15, 17 und 19 können von der Luzerner Pensionskasse übernommen werden.  Weil das Eigenkapital für den Kaufpreis von 6,3 Mio Franken knapp war, erging ein Aufruf an die Genossenschafterinnen und Genossenschafter, Anteilsscheine zu zeichnen. Innerhalb eines Monats kamen so 1 Mio Franken zusammen.

 

2015
Nachdem sich die Baugenossenschaft Menzberg auflösen wollte, übernahm die WRG deren Liegenschaft am Schützenrain in Menzberg sowie eine Baulandparzelle.